Schneeweisse Zähne aus Keramik haben den Vorteil, daß nicht einmal der Schimmer des Metallkerns die Lichtdurchlässigkeit des Zahnes beeinflusst. Vollkeramiken erlauben es, Porzellan-Inlays für den Seitenzahnbereich herzustellen, die so filigran und durchsichtig sind, dass man glauben kann, einen natürlichen Zahn vor sich zu haben. Sie sind zweifellos die ästhetisch schönste Alternative zum Amalgam.

Zwingend erforderlich ist die Verwendung von "Kofferdam", eine Gummimembran, die zur Trockenlegung um die Zähne gespannt wird, da der Zahn und die Keramikeinlage in mehreren, zeitaufwendigen Schritten für den Klebevorgang vorbereitet werden muss. Während dessen muss absolute Trockenheit herrschen, die allein durch Abdämmung mit Watterollen nicht möglich ist.
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Gold ist nicht nur ein zeitlos elegantes Material, sondern auch ein Werkstoff, dessen präzise Verarbeitung der Zahntechniker bis ins Detail beherrscht. Gold ist daher ein optimaler Werkstoff für Zahnfüllungen und stets den Preis wert.
Beim Goldguss-Inlay stellt das zahntechnische Labor die einzulegende Füllung aus hochgoldhaltigem Material her und der Zahnarzt setzt das Inlay mit mit Adhesivtechnik ein. Zwingend erforderlich ist die Verwendung von "Kofferdam".
Goldguss-Inlays haben eine sehr lange Haltbarkeit. Viele sind 15 und mehr Jahre im Mund. Es ist bei einzelnen sogar von bis zu 40 Jahren die Rede! Wesentlich ist, wie bei allen Inlays, die hohe Präzision der Ausführung in dem gesamten Arbeitsablauf.
Goldguss-Inlays werden mit exakt in den Gegenzahn passender Kaufläche hergestellt und hochglanzpoliert. Der Werkstoff Gold erlaubt es dem Zahnarzt, noch im Mund des Patienten, die Füllung am Rand exakt an den natürlichen Zahn anzupassen. So entsteht ein perfekter Randschluss zwischen Inlay und Zahn und Bakterien haben hier die geringsten Chancen, neuerlichen Schaden anzurichten. Zusätzlich macht der Hochglanz es den Belägen schwer, an einem Gold-Inlay zu haften.
Nachteil ist die Goldfarbe, die von manchen als störend empfunden wird. |